Sportwoche 2012

Der SVM veranstaltete vom 22.06. bis 24.06.12 die 15. Sportwoche mit vielen verschiedenen Turnieren auf dem Waldecksportplatz.

 

Freitag, 22.06.12:

Zum Einstieg wurde am Freitag ab 18.00 Uhr nunmehr zum 4. Mal ein Lebendkickerturnier ausgetragen. Bei herrlichem Wetter und toller Zuschauerkulisse kämpften insgesamt 14 Mannschaften um die begehrten Wanderpokale. Das Turnier wurde von Jochen Auber, Sven Heilmann und Mario Hils organisiert. Die teilnehmenden Mannschaften wurden in eine Herrengruppe, bestehend aus 4 Mannschaften und 2 Damen- und Jugendgruppen, bestehend aus je 5 Mannschaften eingeteilt. Jeder Sieg wurde mit drei, ein Unentschieden mit einem Punkt belohnt. Da um 20.45 Uhr das Viertelfinale unserer deutschen Mannschaft anstand und natürlich niemand dieses Highlight verpassen wollte, wurde die Spielzeit von 5 auf 4 Minuten pro Spiel verkürzt und tatsächlich konnte diese Zeitvorgabe einschließlich Siegerehrung eingehalten werden! Nach spannenden und spektakulären Spielen, bei denen der Spaß im Vordergrund stand, ergaben sich folgende Platzierungen: In der Herrengruppe konnten sich die „Rotseehexen“ klar durchsetzten und belegten den 1. Platz. Den 2. Platz erkämpften sich die „Mir sin dia wo gwinna wellet“, Platz 3 ging an die „Heckepfiefer Herren“ und den 4. Platz belegte die „Feuerwalze“. Bei den Damen und Jugendlichen besiegten im grossen Finale „Mir kennets halt net besser“ die Mannschaft „Was isch los“ knapp mit 7:6 und holten sich den Siegerpokal. Im Spiel um Platz 3 gewann „SG LOMA II“ mit 5:1 gegen die „SG LOMA I“. Alle weiteren 4. Plätze in alphabetischer Reihenfolge: „Gipfelstürmer“, „Heckepfiefer Damen“, „Mamas Traumboys“, „Pussykickers“, „Spielerfrauen“ und „Turnen Alex“.

 

Samstag, 23.06.12:

Am Samstag ging es um 13.30 Uhr mit einem Freundschaftsspiel der D-Mädchen SG Mariazell-Locherhof gegen den SV Bärental weiter. Trainiert werden die D-Mädchen der SG Mariazell-Locherhof von Reinhold Hauser, Sven Heilmann und Vanessa Schubert. Das Spiel endete 1:2. Das Tor für die SG Mariazell-Locherhof erzielte Katrin Brendle. Um 15.00 Uhr wurde das JUKS-Spielmobil aufgebaut, damit auch die kleinen Besucher der Sportwoche auf ihre Kosten kamen. Organisiert wurde dieses Angebot von der Jugendabteilung des SV Mariazell. Die Betreuung übernahm Carmen Zehnder. Das für 15.00 Uhr angesetzte letzte Rundenspiel der B-Mädchen gegen die SG Isingen/Leidringen wurde kurzfristig von der Gastmannschaft abgesagt. Um 17.00 Uhr ging es mit einem fußballerischen Leckerbissen weiter, der zahlreiche Zuschauer anlockte: Der ehemalige Trainer der Aktiven Robert Aigeltinger lud seine ehemaligen Spieler zu einem „Alte Haudegen-Spiel“ am Waldeck ein. Unterstützt wurde er von Bernhard Ginter. Robert Aigeltinger war von 1987 bis 1991 Trainer der I. und II. Mannschaft des SV Mariazells und führte den SVM 1989 zum Meistertitel und sicherte somit den Aufstieg in die Kreisliga A. Über 30 Spieler mit zusammen etwa 10.000 Pflichtspieleinsätzen folgten seiner Einladung und 2 Spieler reisten sogar extra aus München an. Robert Aigeltinger bildete aus dem Gesamtkader 2 Mannschaften: die „Oldie Stars“ und die „Waldeck-Kickers“. Gespielt wurde 2 x 35 Minuten ohne Abseitsregel und mit fliegendem Auswechsel. Schiedsrichter dieser Partie war Herbert Kimmich. Neben der obligatorischen Halbzeitpause unterbrach er die Partie zusätzlich in jeder Halbzeit noch für eine Getränkepause. In dem temperamentvollen Spiel wurde Mariazeller Fußballgeschichte gezeigt. Das Spiel endete 3:3. Damit jedoch ein Sieger festgestellt werden konnte, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter-Schießen. Hierbei gingen die „Oldie Stars“ mit 4:3 als Sieger hervor. Um 19.30 Uhr wurde bei einem Sektempfang die Pächterfamilie Toni und Gerhard Heilmann nach 23 J. verabschiedet. Nach der Dankesrede von Helmut Flaig und Bernhard Thürmer bekamen Toni und Gerhard zum Abschied ein SVM-Ruhebänkle, einen Blumenstrauss und eine Flasche Rotwein mit 2 Gläsern überreicht. Zudem konnte ab 22.00 Uhr Speedminton, bzw. Darkminton mit floureszierenden Bällen gespielt werden. Dieses Angebot, welches auch rege genutzt wurde, hatte Andreas Kammerer organisiert. Den Abschuss dieses gelungenen Tages bildete ein spektakuläres professionelles Feuerwerk.

Sonntag, 24.06.12:

 

Am Sonntag, dem letzten Tag der Sportwoche, ging es um 9.30 Uhr mit dem 1. Eschbronner Genusslauf weiter. Die Strecke von insgesamt 10 km wurde in 2 Etappen von 6,2 und 3,8 km unterteilt und konnte wahlweise gejoggt oder mit Nordic Walking Stöcken bewältigt werden. Insgesamt nahmen 30 Läufer und Läuferinnen, 1 Nordic Walker und 5 Nordic Walkerinnen an diesem Jedermannslauf teil. Alle Läufer entschieden sich für beide Etappen und schafften die 10 km, auch durch die Unterstützung der zahlreichen Zuschauer und den Getränkestationen entlang der Strecke. Seit dem 17.03.12 wurde auf Initiative von Silvia Auber in Zusammenarbeit mit dem Lauftreff unter der Leitung von Rainer Hug mit dem Projekt „Von 0 auf 10 km“ begonnen, um interessierte Laufanfänger auf diese Aktion vorzubereiten. Von den anfänglich 19 Projektteilnehmern nahmen dann auch 11 Personen am Lauf teil. Als Anerkennung erhielt dann jeder Teilnehmer einen Button und die Laufanfänger zudem noch ein gesponsertes T-Shirt. Musikalisch umrahmt wurde diese Aktion vom Musikverein Mariazell, der zum Frühschoppen aufspielte. Dieser Event war ein voller Erfolg und es wird mit Sicherheit im nächsten Jahr einen weiteren Lauf dieser Art geben. Um 10.30 Uhr fand dann das letzte Rundenspiel der C-Mädchen statt. Die SG Mariazell-Locherhof besiegte die Spvgg 08 Schramberg mit 3:2. Am Nachmittag um 13.30 Uhr startete die 15. Volleyball-Dorfmeisterschaft. Dieses Turnier wurde von Ursula und Elmar Zehnder und Andreas Kammerer organisiert. Insgesamt 8 Mixed-Mannschaften kämpften um den begehrten Wanderpokal. Ein Team bestand aus 4 Feldspielern und es musste immer mindestens 1 Dame auf dem Spielfeld sein. Gespielt wurde 2 x 6 min. Nach spannenden Spielen gingen die „Alphablocker“ als Turniersieger hervor, nachdem sie den „MSC Locherhof“ im Endspiel mit 25:17 und 25:20 besiegten. Im Spiel um Platz 3 mussten sich die „Netzbatscher“ den „Fanta 5“ geschlagen geben. Weitere Platzierungen: Platz 5: „Geistersteinhexen Locherhof“, Platz 6: “Die 4 Fragezeichen“, Platz 7: „Schmetterlinge“ und auf dem 8. Platz und glückliche Gewinner des Gurkenglases: die „Notenhüpfer“. Parallel fand von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr der 1. Eschbronner Sprint Cup statt. Organisiert wurde diese Aktion von der Leichtathletikabteilung, federführend von Edgar Blust und Gabi Krötz. Etwa 50 Eschbronner, unterteilt in je 7 Altersklassen pro Geschlecht, stellten ihre Schnelligkeit auf der 30 m langen Strecke unter Beweis. Damit sich niemand verletzte, bot Alexandra Ginter vorab ein Aufwärmtraining an. Als Tagessieger und somit schnellster Eschbronner konnte Sebastian Schaumann mit 3:47 sec. überzeugen. Er startete in der Klasse „Männliche Jugend Jg. 94 bis 97. Bei den Sprinterinnen belegten Lisa Ginter und Ronja Hug in der Klasse „Weibliche Jugend Jg. 94 bis 97“ mit 3:96 sec gemeinsam den 1. Platz. Auch dieses Angebot wird wohl aufgrund der tollen Resonanz im nächsten Jahr wieder auf dem Programm stehen.

 

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei unserer Pächterfamilie Toni und Gerhard Heilmann für die langjährige stets sehr gute Zusammenarbeit und für ihr Engagement bedanken und natürlich auch für das Freibier und das phänomenale Feuerwerk am Samstag. Wir wünschen den beiden in ihrem wohlverdienten Ruhestand alles erdenklich Gute, viel Glück und natürlich Gesundheit.

Ein weiteres dickes „Vergelt´s Gott“ gilt dem Musikverein Mariazell, der im „Wenn-da-Senf-von-der-Wurst-tropft-isch´s-net-so-schlimm-Anzug“ in der Kategorie Unterhaltung, Lungentraining, Fingerfertigkeit und Läufermotivation grandios überzeugte.

Ebenso möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieser Veranstaltungen beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt den Organisationsteams der Turniere, dem Sportheimteam für die Bewirtung, allen teilnehmenden Mannschaften, den Sponsoren  und natürlich allen Zuschauern, die die Sportler unterstützt haben.

 

 

 

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